Deine Worte helfen mir dabei …

Das ist heute mein ganz persönlicher Brief. Denn heute bin ich wieder dran mit der nächsten Chemo – dieses Mal im Wochenrhythmus – 12 Wochen lang ist Mittwoch mein Chemo-Tag und dann ist’s vorbei. Also ganz lieben Dank für diese Zeilen, sie sind heute mein Mutmacher des Tages! Liebe Petra, jetzt muss ich dir doch //

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Genau so und nicht anders

Nach und nach werde ich Briefe von Freunden und bis dato Unbekannten auf meiner Seite veröffentlichen. Ohne Namensnennung und ohne persönlichen Bezug, um die Privatsphäre der Menschen zu wahren. Dies sind Worte für alle, die mit einer ähnlichen Situation umgehen müssen, Worte die das Gefühl des sich alleine Fühlens vielleicht ein wenig erträglicher Briefe an mich //

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Zurück im Zimmer

„Ja Leute, ich bin wieder da. Wie es war? Prima. Ich habe Hunger und zwar richtig.“ Zum Dinner gibt es zwei Scheiben Brot, eine Margarine und drei Scheiben Käse sowie zwei winzig kleine Käseecken. Kein Gemüse, keine Gurkenscheibe. Nicht einmal Wasser stellen sie einem hin.   Verrückt. Ich verspüre solch eine intensive Lust nach Salat, //

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Die erste OP Teil 2

… Von wegen. Zwei Aufzugfahrten später sitze ich wieder in meinem Zimmer. Notfall. Ich muss noch warten. Endlich ist es so weit – oder die skurrile Atmosphäre vor der OP Ich liege auf meinem OP-Bett und bekomme den Zugang für die Infusion gelegt. Kein leichter Akt für die Narkoseschwester. Bevor sie vergeblich im Arm nach //

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Die erste OP – Teil 1

Der Tag startet früh, als die Kinder von einem Fest nach Hause kommen. Es ist kurz vor vier Uhr morgens. Ich hatte mir ohnehin um diese Uhrzeit den Wecker gestellt. Ich muss noch etwas fertig machen für unser EU-Projekt Interreg IVa. Am Sonntag war ich einfach mit Familie und mir beschäftigt und kam nicht so //

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Tage wie aus dem Bilderbuch

„Wenn’s läuft, dann läuft’s“, könnte ich gerade mein Leben beschreiben. Alles positiv. Positive Gespräche, positive Termine, gute Arbeit, viel Freude. Der eine oder andere Querschläger, der immer mal wieder daherkommt, detoniert nicht bei mir. Den Fangen meine Freunde für mich ab und schlagen zurück. Weil ich eines in solch kurzer Zeit nun endlich gelernt habe: //

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Staging oder die Suche nach den Bösen Buben

8.45 Uhr, ich stehe in der Praxis der Radiologie, vier Stunden soll ich für diesen Termin einplanen. Also habe ich alles eingepackt, was ich zum Leben tagsüber benötige. Mein iPad, mein iPhone und mein MacBook. Auf die Frage nach einem WLan-Netz ernte ich ein müdes Lächeln und den schnippischen Satz der Empfangslady „Wir haben hier //

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Freundschaften

Ich gehe offen, ja sogar offensiv mit dem Thema Krebs um. Für genau diesen Weg habe ich mich entschieden. Und mein Umfeld muss damit leben, mit dieser Offenheit. Manche können es, manche nicht. Manche bewundern mich, was völlig unnötig ist. Manchen fangen an zu schweigen, aber die meisten Menschen um mich herum reagieren genial. Einfach //

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Die lieben Zeiträuber und Lebensschenker

Mir zerrinnt die Zeit zwischen den Fingern. Die nächsten Tage steht noch ein Termin beim Onkologen an, beim Operateur und ein alles entscheidender Termin zum Staging. Mit dem Onkologen komme ich gut zu Rande. Er ist ein neutraler, freundlicher Mensch, der mir bestätigt, dass man heil aus der Sache rauskommen kann. Er ist wichtig, aber //

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Meine Orientierungsphase

Ich lerne täglich dazu. Neue Begriffe wie Sentinel gehören ebenso dazu, wie Geduld. Meine ganz schwache Seite. Ich bin ungeduldig und will schnelle Lösungen. Nicht tagelang rumeiern und warten was passiert. Klare Worte, damit kann ich gut umgehen. In der Stadt gibt es ein Mammazentrum, dort sollen die Besten der Besten urteilen über meine Befunde. Gynäkologen, //

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