Positive Energie

Es ist schön zu lesen, dass Menschen ehrlichen Anteil an Geschichten haben, auch wenn sie nicht vom Elend einer Krankheit handeln, sondern von den positiven Seiten. Wenn sie mit einem Schmunzeln erzählt werden, anstatt mit dem bitteren Beigeschmack des Leids. Darüber freue ich mich persönlich am meisten. Denn schließlich findet das Leben in der Gegenwart //

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Verrückte Aspekte

Wie ich wohl ohne Haare aussehe, ohne Augenbrauen und ohne Wimpern. Kurzerhand greife ich zur Schere – nicht um mir die Haare zu schneiden, nein, um mir ein Stück Leukoplast von der Rolle abzuschneiden und über meine Augenbrauen zu kleben. Dann setze ich mir eine Mütze auf, verstaue meine Haarpracht unter selbiger und pudere mir //

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Offenheit und Vertrauen

Ich gehe offen mit meiner neuen Beziehung um. Einer Beziehung, in die ich mich nicht freiwillig begeben habe.    Denn, soviel ist sicher, wenn ich nicht offensiv mit dem Thema an sich umgehe, gehe ich unter. Ich würde ersticken an Gedanken, an Phantasien, an Visionen vielleicht auch an Angst. Angst, die ich nicht habe. Ich habe //

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Fünf Uhr morgens …

Das Telefon läutet. Sara ist dran. Sie weint. Ihr Körper schmerzt. Ich bin hellwach. Gehe zur Nachtschwester und bitte um „Freigang“ für 45 Minuten, um nach der Tochter zu sehen. Ihre Begeisterung hält sich in Grenzen. Kurz darauf düse ich durch die Nacht zu uns nach Hause. Da Kind glüht. Fieberthermometer. Es funktioniert nicht. Also //

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Deine Worte helfen mir dabei …

Das ist heute mein ganz persönlicher Brief. Denn heute bin ich wieder dran mit der nächsten Chemo – dieses Mal im Wochenrhythmus – 12 Wochen lang ist Mittwoch mein Chemo-Tag und dann ist’s vorbei. Also ganz lieben Dank für diese Zeilen, sie sind heute mein Mutmacher des Tages! Liebe Petra, jetzt muss ich dir doch //

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Genau so und nicht anders

Nach und nach werde ich Briefe von Freunden und bis dato Unbekannten auf meiner Seite veröffentlichen. Ohne Namensnennung und ohne persönlichen Bezug, um die Privatsphäre der Menschen zu wahren. Dies sind Worte für alle, die mit einer ähnlichen Situation umgehen müssen, Worte die das Gefühl des sich alleine Fühlens vielleicht ein wenig erträglicher Briefe an mich //

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Zurück im Zimmer

„Ja Leute, ich bin wieder da. Wie es war? Prima. Ich habe Hunger und zwar richtig.“ Zum Dinner gibt es zwei Scheiben Brot, eine Margarine und drei Scheiben Käse sowie zwei winzig kleine Käseecken. Kein Gemüse, keine Gurkenscheibe. Nicht einmal Wasser stellen sie einem hin.   Verrückt. Ich verspüre solch eine intensive Lust nach Salat, //

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Die erste OP Teil 2

… Von wegen. Zwei Aufzugfahrten später sitze ich wieder in meinem Zimmer. Notfall. Ich muss noch warten. Endlich ist es so weit – oder die skurrile Atmosphäre vor der OP Ich liege auf meinem OP-Bett und bekomme den Zugang für die Infusion gelegt. Kein leichter Akt für die Narkoseschwester. Bevor sie vergeblich im Arm nach //

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Die erste OP – Teil 1

Der Tag startet früh, als die Kinder von einem Fest nach Hause kommen. Es ist kurz vor vier Uhr morgens. Ich hatte mir ohnehin um diese Uhrzeit den Wecker gestellt. Ich muss noch etwas fertig machen für unser EU-Projekt Interreg IVa. Am Sonntag war ich einfach mit Familie und mir beschäftigt und kam nicht so //

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Tage wie aus dem Bilderbuch

„Wenn’s läuft, dann läuft’s“, könnte ich gerade mein Leben beschreiben. Alles positiv. Positive Gespräche, positive Termine, gute Arbeit, viel Freude. Der eine oder andere Querschläger, der immer mal wieder daherkommt, detoniert nicht bei mir. Den Fangen meine Freunde für mich ab und schlagen zurück. Weil ich eines in solch kurzer Zeit nun endlich gelernt habe: //

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