Just realize!

Halong Bay Dezember 2016

Doha, 0.01 Uhr, ich warte auf meinen Cesar Salate und bin schon ein wenig beschwipst. Der Flug von Saigon hierher war lange und die Blockbuster ein Muss. An Schlafen war folglich nicht zu denken. Ich bin so neugierig. Will nichts verpassen. Hinter mir liegen acht Stunden Flug und ein ganzer Tag. Fotoshooting für Freunde von mir, Marktbesuch und Sightseeing. Eine eiskalte Nacht dank Klimaanlage.

Was habe ich doch für ein Leben. Voller Abwechslung, für Viele wäre das alles zu viel. Zu anstrengend, schließlich habe ich schon einige Jahre hinter mir, zwei Kinder erwachsen werden gesehen, unzählige schlaflose Nächte, durchwacht an deren Betten. Ängste, dass irgendetwas schief laufen könnte. Überflüssig! Ist es eben nicht. Zumindest nie so richtig.

Ich habe immer versucht das Optimum des Lebens auszuschöpfen, mich mit dem Lauf der Jahre verändert und entwickelt, sodass ich ganz bei mir bin – und glücklich.

Viele meiner Freunde fragen sich warum das so ist. Schließlich lag der eine oder andere Brocken mitten im Weg. Zuletzt mein lieber Freund Krebs. Für viele ein Schock, für mich schon beinahe Normalität. Ich bin schon eine komische Person – schießt es mir allenthalben durch meinen Kopf. Warum nur kann ich nicht so ticken wie die meisten Menschen. Ruhe geben, das Erreichte einfach hinnehmen und es damit auch gut sein lassen.

Nein, nicht ich. Ich muss immer weiter, Neuland finden. Neues entwickeln. Bloß nicht verharren. Mein Leben ist Bewegung – und Angst kommt darin nicht wirklich vor. Respekt ja und ein wenig Angst wieder einmal zu vertrauensselig zu sein. Darin bin ich groß. Ganz groß sogar. Wer etwas von mir möchte und es gut anstellt, bekommt es auch. Aber ich lerne zu differenzieren und dieses Jahr war wohl dann auch das letzte in der Serie von 55 in welchem mich die Menschen noch übervorteilen konnten. Damit ist jetzt Schluss. Definitiv.

Schluss mit: Nur wenn ich hübsch lieb bin und alles tu was andere von mir erwarten, werde ich geliebt.

In letzter Zeit werde ich vermehrt gefragt: „Petra, warum machst du das alles? Warum treibst du Outdoor against Cancer weiter? Warum kümmerst du dich um das Wohlergehen anderer Krebspatienten? Warum nimmst du das alles mit in dein Leben?“

Die Antwort ist einfach:  „Ich kann nicht anders! Ich spüre eine immense Kraft und diese möchte ich weitergeben an andere Menschen. Ich möchte Zuversicht verbreiten und an Krebs erkrankten Menschen, ihren Freunde und die Familien einen Weg aufzeigen, mit welchem sie einfach besser mit dieser Krankheit umgehen können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Es gibt über 2.000 Studien weltweit zum Thema Sport und Krebs. Aber Studien sind eben Erkenntnisse, die auch umgesetzt werden müssen. Da ist es nicht ausreichend die eine oder andere Aktion zur Validierung der Erkenntnisse ins Leben zu rufen. Hier ist einfach mehr nötig und vor allem mehr drin.

Drei Mal in der Woche eine Stunde intensiven Sport betreiben verringert das Risiko eines Rezidives (erneute Krebserkrankung) um satte 30-40%.
Das sind Zahlen, die dürfen Mut machen – und zwar jedem von uns Betroffenen. Und intensiver Sport meint nicht – bis die Lunge berstet oder die Muskeln schmerzen. Hier hat jeder Mensch sein eigenes INTENSIV EMPFINDEN. Es geht aber auch darum, die Menschen erst einmal so weit zu bringen, dass sie überhaupt Sport und zwar, wenn möglich Outdoor-Sport betreiben.

Hier setzte ich mit meinem Dickschädel an. Mein Beruf ist Kommunikation. Auch wenn ich zwischenzeitlich selbst nicht mehr so viel dazu komme zu schreiben, ist mir dieser Drang jedoch geblieben. KOMMUNIKATION, AUFKLÄRUNG UND NATÜRLICH ANGEBOTE ZUR UMSETZUNG – darin sehe ich meine Bestimmung mit Outdoor against Cancer.

Ich hatte nie Angst zu sterben – das müssen wir schließlich alle einmal. Wovor ich richtig Angst hatte und teils aus noch habe, ist das Herausgleiten aus meinem gewohnten Leben. Und das ist nun einmal Familie, Freunde, meine Firma und ich.
Ja, genau, ich, denn ich bin ein eitles Frauenstück, das immer stolz darauf war noch gut in shape zu sein und hierfür habe ich auch wirklich viel getan und das auch noch richtig gerne. Und ich war und bin immer noch stolz darauf, dass meine sportlichen Leistungen deutlich über dem Altersdurchschnitt liegen. Klar werden hier einige LeserInnen denken, die hat einen Knall, als ob dies wichtig wäre. Aussehen und Sportlichkeit. Ja, für mich ist es das und ich bin auch trotz Erkrankung noch lange nicht bereit nachzulassen.

Der Blick in den strahlend blauen Himmel müsste bei jedem Menschen das Bedürfnis schüren hinaus in die Natur zu gehen.
Sportlich aktiv zu werden, um den Körper einfach richtig durchzublasen. Jeder einigermaßen normale Mensch achtet auf sich und seine Gesundheit. Diese These stelle ich einfach in den Raum. Alle anderen sollten ihren Lebenswandel ändern.

Outdoor-Aktivitäten verändern das Leben.
Es werden alle Sinne geweckt. Ein Schritt vor die Türe und schon geht es los: Egal ob Autolärm oder Vogelgezwitscher, Sonne oder Regen, Abgase oder der Duft von frisch gemähtem Gras – wir beginnen zu leben. Okay, Autolärm und Abgase sind nicht gerade die Komponenten aus welchen unsere Träume gemacht sind, erregen aber unsere Sinne und geben das Gefühl lebendig zu sein.

Im Moment sind wir, also das Team von Outdoor against Cancer damit beschäftigt, spannende Outdoor-Programme für Krebspatienten auszuarbeiten, Kooperationen mit anderen Unternehmen einzugehen, zu networken, damit andere Menschen die Möglichkeit haben wirklich an sich zu arbeiten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Denn eines ist wahr: Wir können anbieten, was wir möchten, den Schritt zu uns zu kommen, den müssen die Menschen selbst unternehmen.
Und hier ist der größte Schwachpunkt. Der Mensch. In diesem Falle der erkrankte Mensch und seine Selbstfürsorge.

Immer wieder stelle ich mir die Frage: „Wie kann ich es schaffen, die  Menschen aus ihren Höhlen und alten Mustern zu befreien. Wie schaffe ich es, diese sich nach Mitleid verzehrenden Menschen zu erreichen und vor allem sie umzustimmen. Gerne würde ich mich in so mache onkologische Ambulanz stellen und jeden einzelnen Patienten aus seinem ‚Schlaf‘ holen. Wachrütteln.  Leider ist es meist leichter Ausreden für Inaktivität zu finden, als aktiv zu werden.

Unlängst traf ich eine Frau, die mir doch allen Ernstes erzählte, dass sich die Freunde komplett zurückgezogen haben und selbst der Pfarrer nicht bei ihr anruft. Sie sei alleine mit ihrem Mann und niemand möchte mit ihr etwas zu tun haben. Solche Menschen benötigen Hilfe – nicht von mir und nicht von OaC. Hier greift glücklicherweise die Psychoonkologie, wenn die Menschen dort dann mal hingehen würden und sich helfen ließen, aber auch dieser Schritt ist immer noch verpönt.

Der Mensch an sich ist ein Teufelskreis, nicht die Krankheit.
Es gibt immer wieder Beispiele, dass es auch anders geht. Ein Beispiel bin ich, ohne mich dabei über andere Menschen zu erheben. Und soll ich was sagen: Das ist anstrengend, verdammt anstrengend. Aber es lohnt sich gewaltig. Für mich selbst und für andere Menschen, die ich mit meiner Art einfach mitreiße. Diese Menschen belohnen mich jeden einzelnen Tag.

Mein Wunsch des Tages:
Nehmt eure erkrankten Freunde, egal ob Krebs oder eine andere Erkrankung und zeigt ihnen wie leben geht. Denn wir alle haben nur dieses eine, je früher wir das erkennen, desto reicher wird es. 

Lachende Augen, fröhliches Gekreische oder einfach nur Dankbarkeit – immer wieder erleben wir den Beweis dafür, wie wunderbar es ist andere Menschen glücklich zu machen und damit das eigene Leben zu versüßen.

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Skidoo fahren bei Minusgraden in Schwedisch Lappland – love it!

Was mit einem Donnerschlag am 21sten Januar in mein Leben trat, wurde zu meinem großen Glück. Es ist so. Nachdem die ersten Wochen vergangen waren und die erste und zweite Chemotherapie überstanden, der Schädel kahl rasiert und der Verstand ja zu dieser Lebensphase sagte, hatte ich wieder Kraft voranzuschreiten.

Kraft ist mein Lebenselixier.
Sie macht mich lebendig und lässt meinen Verstand sprühen. So konnte ich, trotz der miesen Krankheit beruflich voranschreiten, Erfolge einheimsen und das Fundament für Outdoor against Cancer #stayfitgethealthy, einer gemeinnützigen Organisation legen. Einer Organisation, die zunächst Menschen mir Krebserkrankung die Schönheit der Natur und die Wichtigkeit von Outdoor-Aktivitäten nahe bringen wird.

Nach finaler Gründung im Januar 2016 werden wir gemeinsam mit dem Brustzentrum der LMU München eine Studie durchführen, welche die positiven Auswirkungen von Outdoor-Aktivitäten auf Krebspatienten und -patientinnen belegen soll. Und das wird sie, so viel ist sicher.

In einem zweiten Schritt wird es eine OaC-Ausbildung für jene Menschen geben, die interessierte Krebspatienten mit in die Natur nehmen. Gedacht ist hier in erster Linie eine Zusammenarbeit mit den Bergwanderführern, Fitnesstrainern, Yogalehrern, um nur einige zu nennen. Diese Ausbildung wird 3 x 3 Tage dauern und medizinische, sportwissenschaftliche und alpine Aspekte beinhalten. Mit diesen OaC-zertifizierten Trainern werden dann länderübergreifend Outdoor-Aktivtäten angeboten werden.

Ebenso im Plan ein OaC-Dorf, welches krebserkrankten Menschen nach der Therapie die Möglichkeit geben wird in alpiner Landschaft zu gesunden. Dies war nur ein kleiner Auszug aus dem, was bis dato entwickelt wurde.

Kein Wunder also, dass ich mich zu den glücklichen Menschen zählen kann. Ein wenig fehlen mir die Worte für all die Dinge, die mir gerade während meiner zehntägigen Auszeit in Schwedisch Lappland durch den Kopf gehen.

Mit Unterstützung von meinen Freunden Christoph Lefkes und Kurt Löffelmann ist bereits ein ganzheitliches Konzept für OaC entstanden – jetzt geht es nur noch darum, unseren Visionen final Gestalt zu geben. Ein wunderbares Gefühl. 

Bereits vor finalem Gründungsstatus hatten wir eine riesige Anzahl von Unterstützern, die uns geholfen haben Speed auf dieses Thema zu bringen.

Mein besonderer Dank gilt den Kollegen und PR-Agenturen die über OaC berichtet haben und uns damit an der Verbreitung der Message unterstützen. Natürlich den finanziellen Unterstützern, die unseren Start erst ermöglichten wie Lowa Sportschuhe GmbH, BERG Outdoor, Klean Kanteen, European Outdoor Group, Outdoor Messe Friedrichshafen und Buff. Und natürlich all den Firmen und Partnern, die uns ihre Unterstützung für 2016 bereits zugesagt haben.

All das war nicht immer leicht im vergangenen Jahr, aber jede investierte Sekunde war es wert – wert für die Menschen da draußen, denen OaC in Zukunft helfen wird und auch für mich.

In diesem Sinne wünsche ich  friedliche Feiertage und einen guten Start in das Jahr 2016.

Jochberg Rechter Gully  Germany  Petra Thaller  Franz Perchtold 135

„Auch Erinnerungen helfen glücklich und zufrieden zu sein. Der große Vorteil, wenn mal alles nicht so läuft wie man es sich wünscht. Wir arbeiten jeden Tag an späteren Erinnerungen, also packen wir es an.“ Petra Thaller © Klaus Kranebitter, Ort: Jochberg Rechter Gully

Wenn ich mich in meinem Umfeld, ja nennen wir es Umfeld, das ist neutral, umsehe, dann habe ich sehr häufig den Eindruck, dass die Menschen förmlich danach schreien unglücklich zu sein. Seit einigen Tagen treibt mich dieser Gedanke um und ich bekam ihn nicht so recht zu fassen. Aber jetzt. Schon gestern wieder hatte ich im Café meiner Freunde ein interessantes Gespräch.


Ein Mann beklagt sich über seine Partnerin, sie sei auf ihr Aussehen fixiert. Ganz speziell auf ihre Haare. Die Worte seiner Schilderungen umschwirren meinen Kopf. Wort- und Buchstabenfetzen entstehen aus dem Gehörten und formieren sich zu einem Wort: Schwermut oder Depression. Ich kenne den Mann nur von Sehen und plötzlich höre ich mich sagen: „Hat Ihre Partnerin Depressionen?“ Erleichtert höre ich ein lautes, deutliches „Ja!“, und die Wolke um meinen Kopf wird größer und er spricht sich viel von der Seele – Details? Sie habe kein Selbstbewusstsein, höre ich. Details? Sind unwichtig. Ich muss gehen.

Seine Worte hallen nach …
Ich habe so viele Menschen um mich, die nicht glücklich sind. Und ganz ehrlich, von all jenen Personen ist nicht eine davon in wirklicher Not, unheilbar krank, krank ja, aber nicht unheilbar. Allerdings setzen sie ihren Gedankenfokus immerwährend auf das Negative. Die Haare (hässlich oder nicht vorhanden), die pralle Brust aus ihren frühen Zwanzigern – heute nicht mehr so schön, die Falten im Gesicht zu tief (bullshit), auf den Händen Altersflecken (lächerlich), der Nachbar ein schickeres Auto oder mehr Reisen. Der Chef ein A. , der Job ätzend. Also fokussieren sie sich entweder auf ihre Kinder – die sind dann mal einfach weg ab einem bestimmten Alter, ihr Aussehen (das wird zwar in meinen Augen nicht schlechter nur anders), ihren Geldbeutel (der bei den meisten die ich kenne ausreichend gefüllt ist) oder darauf, was die anderen von ihnen denken könnten. Das macht schrägt und ja, das macht schwermütig, schlechtlaunig und depressiv. Und so wird das Loch tiefer und tiefer, bis sie von selbst nicht mehr rauskommen. Und, auf die direkte Frage, ob sie Depressionen haben, schwermütig sind und sich nicht doch vielleicht fachlich helfen lassen möchten, kommt ein entschiedenes NEIN.

Wäre es nicht viel schöner
…wenn man den Blick Richtung Himmel richtet und sich über die Formation der Wolken freut. Einen tiefen Atemzug der kühlen Winterluft nimmt und sich über diesen freut. Wäre es nicht schöner, die geliebten vermeintlich ‚alten‘ Winterstiefel aus dem Keller zu holen, diese zu pflegen und damit in die kühle Zeit hinaus zu marschieren, anstatt wie verrückt nach ‚Neuen‘ zu suchen, um sie dann nach einem Jahr wieder im Keller verschwinden zu lassen und das Spiel von Neuem zu beginnen. Wäre es nicht schöner und glücklich machender neidlos zu sein. Okay, nun werden viele Menschen sagen, was für ein BlaBla – das mag in ihren Augen sein. Aber vornehmen, vornehmen kann man sich das allemal. Für niemanden ist das Leben immer leicht, auch wenn es so aussieht. Doch das Talent glücklich zu sein, das können wir lernen. Wir können versuchen das Schöne zu sehen. Denn so ist das Leben einfach leicher.

Der ersten Schnee in diesem Jahr
Heute beispielsweise schneit es zum ersten Mal in München und ich wäre so gerne in den Bergen, beim Skifahren. Geht aber nicht, da ich sonst alle die Dinge, die mir ebenso wichtig sind – z. B. diese Zeilen endlich einmal zu schreiben und hoffentlich damit anderen Menschen zu helfen – nicht schaffe. Also erfreue ich mich am morgendlichen Lauf, den Schneeflocken vor meinem Fenster, meinem Chai neben meinem Computer und an dem Wissen, dass Alles auf einmal eben nicht geht.

Wenn nicht glücklich, dann wenigstens ein wenig zufriedener sein – das ist schon mal ein Anfang.

Am vergangenen Wochenende ist mir ein Artikel untergekommen, den ich im Oktober 2012 auf Anfrage der Myself geschrieben habe:
Das Thema war: Über sich hinauswachsen. Etwas wagen, wovor man immer Angst hatte.

Der Titel meines Artikels lautete: Der Klaustrophobie davontauchen. Wenn Sie auf das Bild klicken, könnt Sie den Artikel von damals lesen.

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Myself Oktober 2012, S. 222

Es ist doch häufig so im Leben, dass man Angst vor einer Sache hat, aber eine Angst, die man nicht fassen kann. Und diese Angst lähmt. Macht unbeweglich. Warum nur haben die Menschen so viel Angst. Angst einen neuen, anderen Weg zu gehen, Angst verlassen zu werden, Angst gefeuert zu werden, Angst nicht gut genug zu sein, Angst nicht schön genug, tja und vor allem Angst krank zu sein.
Erziehungssache, Gesellschaftssache?
Im Grunde liegt es an uns diese Ängste erst gar nicht zuzulassen. Natürlich ist das schwierig und beinahe jeder kennt diese Unbeweglichkeit, dieses lähmende Gefühl den Anforderungen nicht gerecht zu werden, oder gar eben nicht mehr gesund zu werden.

Ich plädiere dafür lähmende Ängste über Bord zu werfen.
Oft verwechseln wir Respekt vor einer Sache mit Angst. Ich habe Respekt etwas zu tun, so oder so zu handeln, klingt doch gleich viel positiver. Und, es klingt aktiv. Wenn ich aktiv bin, mache ich etwas dagegen und lasse mich nicht fallen. Ich lasse mich nicht fallen heißt auch gleichzeitig, dass ich noch in der Lage bin zu handeln, alte Gewohnheiten über Bord zu werfen, den Blick nach vorne zu richten und nicht zu verharren.

Wir waren alle Kinder.
Das Leben prägt uns und vieles haben wir erlernt – von den Eltern, den Großeltern, Lehrern, Freunden und Kollegen – manches davon war und ist aber für uns persönlich nicht richtig. Erinnern Sie sich an die Zeit, als Sie ein Kind waren. Auch damals gab es ängstlichere und solche die sich vor nichts fürchteten. Die Mutigen waren eindeutig die Gewinner, sie haben mehr erfahren, auch mehr erlitten, aber sie haben auch mehr erlebt.

Wenn Sie also heute die Wahl haben in Angst zu verharren oder neu durchzustarten, welche Option wählen Sie? Nichts ist großartiger, als über den eigenen Schatten zu springen, es kann ja mit einem über den eigenen Schatten steigen anfangen, das Springen kommt dann automatisch dazu. Glauben Sie mir. 

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Plötzlich Prinzessin …© Sorin Morar und Thomas Straub

Versetzt euch mal zurück in eure Kindheit:
Ja auch ihr Männer. Die meisten Mädchen waren Indianerin oder Indianer, Cowgirls oder Cowboys , manch eine wollte Pippi Langstrumpf sein und die Jungs waren neidisch, dass es kein wirkliches männliches Pendant dazu gab und ganz viele Prinzessin – Prinz wollte ohnehin keiner werden. Richtig? Nun was ist all diesen ‚Berufsgruppen‘ gemein … genau, sie sind stark. Indianerinnen und Indianer kennen keinen Schmerz, Cowgirls und -boys sind einfach nur cool und tragen eine Waffe, um alles was ihnen und ihren Freunden ans Leder will wegzuballern. Pippi Langstrumpf ist nach wie vor das Sinnbild eines wilden, ungestümen Mädchens, einfach anders als die anderen, klar manchmal auch traurig, aber im Großen und Ganzen so, wie viele Mädchen sein möchten. Ja und Prinzessinnen sind  schön, elegant, stolz, gepflegt, wenn sie hinfallen, auch wenn dies in der Öffentlichkeit geschieht – stehen sie auf, richten sich das Körnchen und gehen weiter ihren Prinzessinnen-Weg.

Wir haben also die Wahl, mir gefallen alle vier Persönlichkeiten sehr gut, wobei ich die Prinzessin allen vorziehe. Nicht weil sie reich und schön ist, sondern die sprichwörtliche Attitude des Hinfallens, Aufstehens, Kronerichtens und Weitergehens gefällt mir sehr gut. Es sagt dabei ja niemand, dass es immer leicht ist.

Ich hatte gestern so einen Prinzessinnentag.
Nichts Dramatisches, aber für einen Menschen, der aufgrund der Geschehnisse in der Vergangenheit ohnehin schon einen recht engen Zeitkorridor, in welchem er sein Arbeitsleben frei gestalten kann, wirklich einschneidend. Ich habe meine Bestrahlungstermine bekommen: Diese finden spätabends statt, dann, wenn ich mir in den vergangenen Monaten, recht diszipliniert, meine Kraft im Schlaf geholt habe.

Das ist ein Kronenereignis.
Da muss sofort der Verstand greifen: Kinder und alte Menschen kommen tagsüber dran, kräftige, starke Menschen – Indianer, Cowboys oder -girls, Prinzessionen und Prinzen sowie männliche und weibliche Pippilangstrumpfs eben nachts. Ganz ehrlich, ich freue mich darüber unter der letzteren Gruppe zu sein,  auch wenn mich die Tatsache gestern wirklich erzürnt hat, weil ich eben so gerne schlafe.

So nehme ich nun meinen medizinischen Terminplan, trage ihn ganz diszipliniert in meinen persönlichen Kalender ein, versuche heute noch zwei Modifikationen mit der Strahlentherapie hinzubekommen, um zwei wichtige Geschäftstermine nicht umlegen zu müssen und werde dann die sechs Wochen eben in einem anderen Rhythmus leben.

Ganz Prinzessin eben!

Es war ein langer Weg, voller Höhen und Tiefen, die ich wunderbar bewältigt habe.
Es gab Tage, an denen selbst mir der Sport draußen  nicht wirklich leicht fiel und Tage, an denen ich hätte Berge besteigen können – im Schneckentempo. Aber eines war sowohl den guten, als auch den schlechten Tagen gemein: Sobald ich draußen war, ging es mir besser. Daher habe ich beschlossen kein Wort mehr über die Vergangenheit zu verlieren und euch weiterhin an den positiven Dingen teilnehmen zu lassen, an den Geschichten, die es wert sind sie zu erzählen. Eingestreut wird es im Rückblick sicher den einen oder anderen Moment geben, den ich auch heute noch wichtig finde mitzuteilen.

Gipfelgespräch International Mountain Summit, Brixen © Michaela Wiese

Eines steht fest, die Chemotherapie, all die traurigen Dinge, die sich ereignen können, Ängste und Nöte, welche Betroffene und ihre Familien ereilen, werden zu Hauf in Foren und Blogs besprochen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Leider bekommen hierdurch die Menschen eben auch Angst. Furcht greift um sich und genau das möchte ich nicht. Es gibt nichts zu fürchten, denn all das was während der Therapie passiert, für eine die eine große Sache gut – zunächst für das eigene Überleben und schließlich für ein weiteres Leben mit den Menschen, die wir lieben und die uns lieben.

Mein letzter Post ist Monate her
Ich verspürte einfach keine Lust über die Krankheit zu schreiben. Wollte nicht in Konkurrenz mit Menschen treten, denen es ein riesiges Bedürfnis ist über ihr Leid zu sprechen. Vielmehr verspürte ich eine große Kraft in mir, Menschen mit Krebs zu helfen, so wie meine Kinder und meine Freunde mir halfen. All diese Menschen akzeptierten einfach meinen Tatendrang, mein: „Ich muss jetzt raus, ich muss mich spüren, ich muss spüren, dass ich noch Kraft habe.“ Zuzusehen, wie ein Mensch, der immer nur so vor Energie und Kraft strotzte, langsam aber sicher, trotz der regelmäßigen Outdoor-Aktivitäten, immer langsamer wurde. Früh zu Bett ging und morgens am liebsten liegen geblieben wäre, ist nicht leicht. Zu akzeptieren, dass dieser Mensch alles weiterhin selbst machen möchte, sich nicht helfen lassen, um die Normalität im Leben nicht zu verlieren, ist nicht einfach. Dafür möchte und muss ich an dieser Stellen all meinen Lieben danken.

„Kaum ziehe ich meine Bergklamotten an, fühle ich mich wie Batwomen, stark und bereit alles leisten zu können.“ Petra Thaller © Michaela Wiese

In den Monaten der Chemotherapie habe ich den Grundstein für mein viertes Baby gelegt
Outdoor against Cancer (OAC)– unter dem Motto #stayfitgethealthy haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Krebskranken Menschen und ihren Familien zu helfen. Sei es mit speziell ausgearbeiteten Touren in den Bergen, einem eigenen OaC-Dorf, wir wollen beratend zur Seite stehen und dafür sorgen, dass die wichtige Normalität aus dem Leben nicht verschwindet.

Mein ganz persönliches Engagement startet klein
Ab Mitte November werde ich zunächst ein Mal pro Woche mit Patientinnen des Brustzentrums der LMU München rausgehen, um mit ihnen die Magie des Outdoor-Trainings zu teilen. Eineinhalb Stunden draußen trainieren. Im Focus stehen dabei sanfte Bewegungen um die Leistungsfähigkeit zu erhalten, Kraft und Ausdauer aufzubauen, den Kopf frei bekommen. Diese Stunden sollen dazu dienen den Patientinnen zu zeigen, dass Outdoor-Aktivitäten während der Chemotherapie und natürlich im Anschluss daran, ein wunderbarer Weg sind.

#stayfitgethealthy
Es geht nicht darum Höchstleistungen zu vollbringen, sondern darum fit zu bleiben und nach Möglichkeit zu gesunden.

THE NEW LOOK © Sorin Morar

Das hatte ich mir so gedacht und die ersten Tage gelang dies auch sehr gut. Laufen gehen, Fotoshooting mit Sorin Morar und Thomas Straub an einem Tag, Fotoshooting mit Sorin Morar bei mir Zuhause an einem anderen. Die Haare müssen ab, bevor ich sie verliere – und dann …

© Sorin Morar und Thomas Straub

Darf ich vorstellen: Olga. © Sorin Morar und Thomas Straub

Es ist ein lustiges Shooting mit Sorin und Thomas, irgendwie finden sich hier drei Menschen, die es wirklich gut miteinander können. Die beiden Fotografen sind mir sehr nahe, ich kann mich fallen lassen und meinen Gefühlen, meinen Emotionen freien Lauf lassen, offen, ohne Angst verletzt zu werden.  Bekannte Gefühle, jene, die Erinnerungen aus wach werden lassen, als ich als junge Frau mein Geld mit Moderationen verschiedener TV-Formate und beim Film verdiente. Kamerascheu bin ich also nicht geworden, das beruhigt. Dafür musste ich mit Schrecken feststellen, dass das Gesicht, wenn es ehrlich und ausdrucksstark abgelichtet wird, alt und ja, auch ein wenig müde wirkt. Aber irgendwie auch … schön. Ehrlich.

Am liebsten habe ich dieses Bild oben – Sorin’s Arm mit Olga, jener Errungenschaft, nach der ich lange gesucht habe, die ich unbedingt haben musste und nicht ein Mal getragen habe. Sie ist nicht ehrlich, passt nicht zu mir. Mit ihr komme ich mir vor wie eine Schaufensterpuppe. Instinktiv wusste ich das zu diesem Zeitpunkt schon. Später hat sich dies bestätigt. Olga gehört zwischenzeitlich einer jungen Frau, die hoffentlich glücklich mit ihr ist.

Ein seltsames Gefühl

Tag drei nach der ersten Chemotherapie macht sich in meinem Körper ein seltsames Gefühl breit, undefinierbar, seltsam. Das Kortison hält mich nachts wach und tagsüber fühle ich mich ein wenig schlapp. Also, gehe ich laufen, was sonst, laufen macht den Kopf frei und ich fühle mich danach jedes Mal glücklich und stark. Doch irgendwie mag dieses dumme Gefühl nicht schwinden. Es ist nicht greifbar. Nun so hangle ich mich durch die Tage, arbeite, mache Sport und organisiere meinen ‚Glatzentag‘.

„De wachn ja wieda“, © Selfi Andreas Ried

Mein Bergfreund Andi ist solidarisch und lässt sich auch eine Glatze rasieren – am gleichen Tag – und grinst … „de wachsn ja wieda“, typisch Andi, danke dir an dieser Stelle für deinen trockenen Humor!

Hairday: Oder wie die Friseurin verzweifelt

Nun ist er also da, der gefürchtete Tag, der Tag, an dem ich meine Haarpracht nun gegen Glatze tausche – bewusst mit die Haare abschneiden lasse, bevor sie mir büschelweise in wenigen Tagen ausgehen werden. Keine vorübergehende Kurzhaarfrisur, sondern einen Radikalschnitt – denn: „De wachen ja wieda“.

Bilder sind in diesem Falle sicher besser als Worte, daher gibt es nun Einblicke in die Prozedur des Haarschneidens – ungeschminkt und es gab keine Träne, außer die der lieben Friseurin. Meine Tochter Sara war mit dabei, ein kleines Familienfest der anderen Art.

Bilder sagen mehr als Worte

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

Der erste Cut ist getan, alle sind erleichtert. © Sorin Morar

© Sorin Morar

Sieht ja gar nicht so schlecht aus, wenn die Haarpracht runter ist. © Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

Wir nähern uns an, Kurzhaarschnitt so viel weiß ich jetzt schon, kommt nicht in Frage 😉 © Sorin Morar

© Sorin Morar

Danke an die Tochter, dass sie diesem ‚Spaß‘ mitgemacht hat. © Sorin Morar

© Sorin Morar

Not my style. © Sorin Morar

© Sorin Morar

Schräg. © Sorin Morar

© Sorin Morar

Viel Gesicht. © Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

Final cut. © Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

© Sorin Morar

Ich sag nur Olga. © Sorin Morar

© Sorin Morar

Olga … immer wieder Olga © Sorin Morar

© Sorin Morar

Fremdkörper © Sorin Morar

© Sorin Morar

Geschafft … die Frage ist, wer war hier mehr erleichtert :-). © Sorin Morar

© Sorin Morar

Stilleben mit Haaren © Sorin Morar

© Sorin Morar

Na also, darf ich vorstellen, THE NEW LOOK © Sorin Morar

Sieht man es mir an? Ich bin froh, dass dieser Schritt getan ist. Froh, dass ich diesen Schritt weiter bin, denn jeder Tag ist ein Tag, der mich dem Ziel: Erfolgreiches Ende der Chemotherapie, näher bringt. Und ich habe einen Vorsatz, auch wenn es nicht immer ganz leicht fällt: Lebe dein leben, nimm es in die Hand, dann geht diese Zeit auch schnell vorüber.

Erste Chemotherapie (c) iPhone Petra Thaller

Es ist nun alles getan, sämtliche Untersuchungen sind erfolgt. Die Wächterlymphknoten entnommen und lediglich zwei waren von Metastasen befallen, der Port gesetzt, die genetische Untersuchung erledigt. Ich bin bereit für den nächsten Schritt: die erste Chemotherapie.

1. Chemositzung

1. Chemositzung (c) iPhone Petra Thaller

Es ist Montag, 3. März 2015 9.00 Uhr. 
Was auf mich zukommt weiß ich nicht. Ich sitze im Therapieraum von Dr. Sattler im Arabellahochhaus. Ikea lässt grüßen und nachdem ich wieder einmal nicht superpünktlich bin, erwische ich lediglich das letzte freie Sofa im Eingangsraum. Nun was soll’s. Bewaffnet mit leckerem Cappuccino, einem Croissant und einer leckeren Leberkässemmel aus dem Chocolatte meiner Freundin Yurdagül Balci, harre ich der Dinge die da kommen.

Ich werde über den Port mit den Chemikalien versorgt, so richtig erklärt wird mir nichts – ist ja schließlich für den Chemopfleger lediglich Routine. Für mich allerdings nicht. Nun, ich sitze also geduldig da und nehme die nächsten zweieinhalb Stunden einen Cocktail nach dem anderen zu mir. Ein roter ist auch dabei.

Die Zeit vergeht im Flug
Ich habe mein Laptop dabei und arbeite. Doch dann passiert das Unsägliche. Eine Frau meines Alters kommt mit ihrer Mutter (sie sitzt im Rollstuhl und kann sich nicht mehr artikulieren) in den Raum. Sie ältere Dame wird – bitte verzeiht den Ausdruck – direkt vor mir geparkt. In voller Montur, Hut, Mantel, wartet sie geduldig was nun passiert. Ich muss sie ständig anstarren, was mir richtig peinlich ist. Nun, die Tochter soll in der Apotheke um die Ecke ein Medikament für die Mutter besorgen. Für eine halbe Stunde kümmert sich niemand um diese Frau. Plötzlich taucht die aufgelöste Tochter wieder auf. Es entsteht ein kurzer Disput mit dem Chemopfleger, weil sie die Apotheke nicht gefunden hat. Welch ein Irrsinn. Die Rollstuhlfrau versucht sich einzumischen, daraufhin entfacht ein Streit zwischen Mutter und Tochter … wo bin ich nur hingeraten. Beschämt drehe ich mich weg.

Als ich kurze Zeit darauf wieder vom meinem Laptop hochblicke, sehe ich, wie der Chemopfleger den Pullover der älteren Frau hochhebt, mitten im Raum, ungeschützt vor fremden Blicken, und ihr eine Spritze in die Bauchdecke gibt. Ich bin entsetzt. Warum wird Intimsphäre nicht gewahrt? Warum gibt es keine Achtung dieser Frau gegenüber?

Die Szene ist irgendwann abgeschlossen, Mutter und Tochter haben die Praxis verlassen. Nach zweieinhalb Stunden, werde ich abgestöpselt. „Bis in drei Wochen Frau Thaller und trinken Sie viel!“ Das war’s? „Und nehmen Sie Ihre Tabletten, damit Ihnen nicht übel wird.“
Kein Info über wöchentliche Blutchecks, kein Hinweis, dass ich auf die Körpertemperatur achten muss, nichts. Das soll ich alles erst viel später von meiner Freundin Maike aus Lübeck erfahren.

Ich merke nichts
Im Anschluss an die erste Chemositzung fahre ich noch zu unsere Agentur, um mir den Fortschritt der Moutains4U anzusehen und die Umsetzung der Artikel zu besprechen. Eine seltsame Stimmung umfängt mich. Ich weiß nicht was passiert. Die Horrorgeschichten derer, die mir über die Therapie erzählt haben, stimmen mich ein wenig seltsam. Es ist einfach komisch nicht zu wissen was passiert.

Der Abend verläuft normal, ich trinke viel, esse mit den Kindern und gehe zu Bett. Ich bin richtig nervös, wache nachts ständig auf. Immer in Erwartung, dass irgendwas passiert – tut es aber nicht. Es passiert einfach nichts. Das kann ja nicht sein, ich bin keine Ausnahme! Sicher nicht! Nun, ich nehme alles so an, wie es eben ist und schlafe dann endgültig gegen Morgen tief und fest ein.

Briefe an mich

Es ist schön zu lesen, dass Menschen ehrlichen Anteil an Geschichten haben, auch wenn sie nicht vom Elend einer Krankheit handeln, sondern von den positiven Seiten. Wenn sie mit einem Schmunzeln erzählt werden, anstatt mit dem bitteren Beigeschmack des Leids. Darüber freue ich mich persönlich am meisten. Denn schließlich findet das Leben in der Gegenwart statt.

Briefe an mich

Briefe an mich

Einen schönen guten Morgen wünsche ich dir liebe Petra,
ich kenne dich leider nicht persönlich, was aber keinen Unterschied macht Anteil an deiner Geschichte zu haben und mich zu freuen wenn du wieder in der Natur warst und schöne Dinge erlebst.
Ich wünsche dir alles Gute für die kommende Zeit und ich finde du siehst auch ohne Haare wunderschön aus und finde es toll wie du damit umgehst.
Ich schicke dir positive ENERGIE und vielleicht gibt es einmal gelegenheit sich persönlich zu begegnen.

Bis bald ganz liebe Grüße