Wer nicht wagt …

Am vergangenen Wochenende ist mir ein Artikel untergekommen, den ich im Oktober 2012 auf Anfrage der Myself geschrieben habe:
Das Thema war: Über sich hinauswachsen. Etwas wagen, wovor man immer Angst hatte.

Der Titel meines Artikels lautete: Der Klaustrophobie davontauchen. Wenn Sie auf das Bild klicken, könnt Sie den Artikel von damals lesen.

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Myself Oktober 2012, S. 222

Es ist doch häufig so im Leben, dass man Angst vor einer Sache hat, aber eine Angst, die man nicht fassen kann. Und diese Angst lähmt. Macht unbeweglich. Warum nur haben die Menschen so viel Angst. Angst einen neuen, anderen Weg zu gehen, Angst verlassen zu werden, Angst gefeuert zu werden, Angst nicht gut genug zu sein, Angst nicht schön genug, tja und vor allem Angst krank zu sein.
Erziehungssache, Gesellschaftssache?
Im Grunde liegt es an uns diese Ängste erst gar nicht zuzulassen. Natürlich ist das schwierig und beinahe jeder kennt diese Unbeweglichkeit, dieses lähmende Gefühl den Anforderungen nicht gerecht zu werden, oder gar eben nicht mehr gesund zu werden.

Ich plädiere dafür lähmende Ängste über Bord zu werfen.
Oft verwechseln wir Respekt vor einer Sache mit Angst. Ich habe Respekt etwas zu tun, so oder so zu handeln, klingt doch gleich viel positiver. Und, es klingt aktiv. Wenn ich aktiv bin, mache ich etwas dagegen und lasse mich nicht fallen. Ich lasse mich nicht fallen heißt auch gleichzeitig, dass ich noch in der Lage bin zu handeln, alte Gewohnheiten über Bord zu werfen, den Blick nach vorne zu richten und nicht zu verharren.

Wir waren alle Kinder.
Das Leben prägt uns und vieles haben wir erlernt – von den Eltern, den Großeltern, Lehrern, Freunden und Kollegen – manches davon war und ist aber für uns persönlich nicht richtig. Erinnern Sie sich an die Zeit, als Sie ein Kind waren. Auch damals gab es ängstlichere und solche die sich vor nichts fürchteten. Die Mutigen waren eindeutig die Gewinner, sie haben mehr erfahren, auch mehr erlitten, aber sie haben auch mehr erlebt.

Wenn Sie also heute die Wahl haben in Angst zu verharren oder neu durchzustarten, welche Option wählen Sie? Nichts ist großartiger, als über den eigenen Schatten zu springen, es kann ja mit einem über den eigenen Schatten steigen anfangen, das Springen kommt dann automatisch dazu. Glauben Sie mir. 

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