Es sind harmonische Feiertage bei uns im Haus. Ich werde meinen geschätzten Gastgeberpflichten mehr als gerecht und bin dabei voll in meinem Element. Kochen, Freunde bewirten, ein wenig arbeiten. Den Rest des vergangenen Jahres sowohl geschäftlich, als auch privat in Ordnung bringen.

(c) Petra Thaller iPhone, Vegetarische Quiche, Brustkrebs-Patientinnen sollten die Sojawürstchen weglassen, warum, können Sie nachlesen. Hier geht’s zu meinem Rezept. Brustkrebs-Patientinnen sollten die Sojawürstchen weglassen, warum, können Sie HIER nachlesen.

 

(c) Petra Thaller, iPhone Hier im Glas: Dinkelmehlboden (Bisquitteig), Zitronenquarkjoghurt Mischung nach eigenen Geschmack sowie Blaubeeren – extraordinär gut. Mit Honig nach Geschmack gesüßt.

So kenne ich mich seit langer Zeit nicht mehr. Plötzlich gestalten sich in meinem Kopf Pläne. Das ganze Leben fühlt sich erstmals wieder so richtig an. Rund und richtig. Mir scheint, als habe ich viel Zeit wie nie zuvor. Gemeinsam mit den erwachsenen Kindern erlebe ich gute Ferien. Skifahren, Essen, Lachen, Sport. Die Arbeit? Ja, aber nicht so vordergründig wie all die Jahre zuvor.

Schon gleich nach meiner Expedition haben mir Freunde bestätigt, ich sei weiblicher, weicher und irgendwie schön, warum auch immer. Meinem Leben fehlt in diesen Tagen nichts. Ein wenig Chaos vielleicht, an das hatte ich mich gewöhnt.

Die Sache mit der Vernunft
Eines Morgens stehe ich im Bad und betrachte mich ganz ausführlich, wo bin ich richtig, wo vielleicht auch perfekt und wo haben sich im Laufe der Jahre Dinge nicht ganz so schön entwickelt. Ich liebe meinen Hintern und mein Gesicht empfinde ich als schön. Eigentlich schon immer. Ich mag mich. Bleiben eigentlich nur der nicht ganz perfekte Bauch und die Brust. Die rechte vor allem. Die linke ist immer noch prima. Aber die rechte bereitet mir Sorge. Sie sieht komisch aus und das vermeintliche Hämatom wird auch nicht kleiner. Die Brustwarze zieht sich nach innen und ist sehr empfindlich. Warten oder doch sofort zum Doc.

Die Entscheidung fällt auf Doc – nicht zuletzt weil Tochter und zwei Freundinnen darauf drängen.