(c) Sorin Morar & Thomas Straub. Das Bild entstand während des ersten Shootings für meinen Blog.

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Es gibt bleibende Ereignisse im Leben eines jeden Menschen. Die eigene Geburt soll dazu gehören – erinnern kann ich mich nicht daran und wenn ich so ehrlich sein darf, möchte ich das auch nicht. Die Vorstellung ist abstoßend. Es ist wohl eines der einzigen Themen im Leben, über das ich mit noch beinahe niemandem gesprochen habe.

Meine Kinder amüsieren sich über die Vorstellung aus mir herausgeschlüpft zu sein und ziehen dabei aber ein angeekeltes Gesicht. Aus ihrem Mund kommt so etwas wie Kopfkino und igitt. Ich kann das zutiefst verstehen.

Wahrhaft bleibende Ereignisse sind Kindergarten, das Bett der Großeltern, Kindergeburtstage, Einschulung und Grundschule, das Gefühl abgewiesen zu werden. Das wunderbare Gefühl Ski unter den Füßen zu haben, nackt Baden im Meer, Schulabschluss und Studium – die eigene Hochzeit. Die eigene Scheidung hingegen verblasst, obwohl sie sicher zu den einschneidenden Begebenheiten zählt.

Ja und dann gibt es in meinem Leben, trotz aller Höhen und Tiefen, die ich immer sehr gut durchschifft habe noch ein weiteres, ein einschneidendes Ereignis, eines, das ich annehmen musste wie einen guten Freund, um daran nicht zu verzweifeln um dran zu wachsen: Krebs.